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„Das Ende krönt das Werk!“ - Renovierungsarbeiten an der Heilig-Geist-Kirche abgeschlossen

Nach 23-monatiger Renovierung und Restaurierung wurde die Dreifaltigkeitskirche beim Heilig-Geist-Spital am Samstag, 28. Januar 2017 mit einem feierlichen ökumenischen Abendlob sowie am Sonntag mit einem Festgottesdienst wiedereröffnet.

Seit 22. Februar 2016 war die Kirche geschlossen, um nach der Renovierung und Sanierung von Dach, Mauerwerk und Fassade, auch den Innenraum zu restaurieren.

Von März bis Dezember 2015 war zunächst der aus dem Barock stammende Dachstuhl bestandsschonend ertüchtigt und das Dach neu mit Kirchenbibern gedeckt worden. Außerdem sanierte man die Mauerkrone, ersetzte den schadhaften Glockenstuhl aus Eisen durch einen hölzernen und gab der Fassade die Farbigkeit der Entstehungszeit zurück.

Seit Anfang vergangenen Jahres war dann schließlich der Innenraum eingerüstet, damit die am Gewölbe haftende dicke dunkelgraue Ruß- und Feinstabschicht sowie die, die Wandflächen bedeckende Farbe abgekratzt werden konnte. Anschließend kalkte man Wände und Decke in verschiedenen, fein abgestuften Weiß- und Grautönen und gab dem Innenraum die bei der Umgestaltung der Kirche im Jahr 1909 gegebene Farbigkeit, und somit seine vornehme Note zurück. Dazu gehörte auch, dass die Rücklagen der Stuckornamente in blau gefasst wurden. Die von Joseph Huber-Feldkirch entworfenen und von Georg Winkler ausgeführten Deckengemälde wurden schonend gereinigt und leuchten wieder in ihrer ursprünglichen Farbigkeit.

Wie der Raum, so wurde auch die qualitativ hochwertige Ausstattung einer umfassenden Restaurierung unterzogen. Die Altäre, Skulpturen und Bilder wurden gereinigt. Das Hochaltarbild, das der Murnauer Maler Johann Michael Wittmer als Geschenk des damaligen Spitalverwalters Martin Hipper geschaffen hatte, ist restauriert worden und an seinen alten Platz zurückgekehrt.

HeiliggeilstInnen

Die Benefizaktion zur Restaurierung der Dreifaltigkeitskirche beim Hl.-Geist-Spital hat eine Patenschaftsaktion für die Restaurierung der Skulpturen ins Leben gerufen. Als die Kirche 1826/27 nach Plänen des gebürtigen Weilheimer Architekten Leonhard Schmidtner klassizistisch umgestaltet wurde, übernahmen Weilheimer Bürger die Kosten für die Anschaffung der Apostelstatuen. Es wäre schön, wenn nun - 190 Jahre danach - wiederum Weilheimer Bürger Patenschaften für die vom heimischen Bildhauer Gabriel Wagner geschaffenen Statuen übernehmen. Bei Interesse wenden Sie sich bitte an Dr. Joachim Heberlein (email:Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!).

Die Stadt Weilheim i.OB erfuhr durch die Zuschüsse aus öffentlicher Hand und verschiedener Institutionen sowie vor allem auch durch das großartige Spendenengagement vieler Weilheimer und Weilheimerinnen Unterstützung in ihrem Bemühen, einen der bedeutendsten klassizistischen Kirchenbauten Bayerns der Nachwelt zu erhalten. Dafür sei herzlich Dank gesagt.

 

Kontakt

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