Das bislang schwerste registrierte Geflügelpest-Geschehen in Europa hat auch in Deutschland ein bis dato nicht dagewesenes Ausmaß erreicht und breitet sich von Norddeutschland, aktuell insbesondere auch über den Handel mit Geflügel und in Gefangenschaft gehaltenen Vögeln weiter Richtung Süddeutschland aus.

Am  28.10.2022 wurde ein erster Ausbruch in einer kleinen Hobby-Entenhaltung im Landkreis Miltenberg bestätigt. Seitdem gab es in Bayern weitere Ausbrüche in Hobby-Geflügelhaltungen. Im Januar 2023 wurde bei einem toten Schwan in München der Erreger festgestellt.

Für den Schutz der Haus- und Nutzgeflügelbestände vor der Infektion ist die Einhaltung der bekannten Präventions- und Biosicherheitsmaßnahmen durch die Tierhalter entscheidend. Dies gilt besonders für Geflügelhaltungen mit Auslauf und für Freilandhaltungen, bei denen direkte Kontaktmöglichkeiten des Haus- und Nutzgeflügels zu Wildvögeln bestehen. Diese Maßnahmen sind gesetzlich vorgeschrieben.

Zu den erhöhten Biosicherheitsmaßnahmen zählen besonders, dass

  • Geflügelbestände nicht von betriebsfremden Personen betreten werden,
  • das Betreten der Haltungen nur mit betriebseigener Kleidung unter Einhaltung von Hygienemaßnahmen erfolgt,
  • Nutzgeflügel aus der Haltung nicht entweichen kann,
  • Futter und Einstreu wildvogelsicher gelagert werden,
  • Wildgeflügel nicht gefüttert wird und
  • eine konsequente Schadnagerbekämpfung erfolgt.

Weitere Informationen sind auf der Landkreiswebseite unter dem Menüpunkt „Informationen zur Geflügelpest“ zu finden.

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