Ab dem 16. November 2022 gibt es in Bayern für positiv auf SARS-CoV-2 Getestete keine generelle Isolationspflicht mehr. Diese Personen müssen außerhalb der eigenen Wohnung eine Maske tragen. Für Beschäftigtein medizinischen und pflegerischen Bereichen mit vulnerablen Personengruppen sowie in bestimmten Gemeinschaftsunterkünften gilt außerdem ein Betretungs- und Tätigkeitsverbot. Beide gelten für mindestens fünf Tage. Die Schutzmaßnahmen gelten fort, bis mindestens 48 Stunden Symptomfreiheit besteht. Sie enden jedoch auch bei symptomatischen Personen spätestens nach Ablauf von zehn Tagen.  Näheres entnehmen Sie bitte der Allgemeinverfügung vom 15.11.2022 online auf der Verkündigungsplattform Bayern.Recht der Bayerischen Staatsregierung.

Von 1. Oktober an gilt die 17. Bayerische Infektionsschutzmaßnahmenverordnung vom 30.09.2022 (hier als PDF-Datei zum Download), zuletzt geändert am 27.10.2022. Sie ist bis einschließlich 09. Dezember 2022 gültig und umfasst unter anderem folgende Basisschutzmaßnahmen:

Die Fortführung allgemeiner Schutz- und Hygienemaßnahmen wird empfohlen. Dazu zählen die Wahrung des Mindestabstands, das Tragen medizinischer Gesichtsmasken in geschlossenen Räumen, sowie ggf. freiwillige Hygienekonzepte (z. B. Besucherlenkung, Desinfektion).

Die Maskenpflicht (mindestens medizinische Maske) gilt

  • im öffentlichen Personennahverkehr,
  • im Fernverkehr: für Fahrgäste zwischen 6 und 14 Jahren und für das Kontroll- und Servicepersonal sowie das Fahr- und Steuerpersonal, soweit für dieses tätigkeitsbedingt physischer Kontakt zu anderen Personen besteht,
  • in Gebäuden und geschlossenen Räumen außerhalb privater Räumlichkeiten von Obdachlosenunterkünften und Einrichtungen zur gemeinschaftlichen Unterbringung von Asylbewerbern, vollziehbar Ausreisepflichtigen, Flüchtlingen und Spätaussiedlern

FFP2-Masken sind erforderlich

  • im Fernverkehr:  für Fahrgäste ab 14 Jahren,
  • für alle Besucher in Einrichtungen, die vulnerable Personengruppen betreuen; etwa in Arztpraxen, Krankenhäusern, Tageskliniken, Vorsorge- und Reha-Einrichtungen, bei ambulanten Pflegediensten oder in voll- und teilstationärem Pflegeeinrichtungen und bei Fahrten mit dem Rettungsdienst

Für den Besuch in Krankenhäusern, Alten- und Pflegeheimen ist weiterhin ein tagesaktueller negativer Schnelltest erforderlich.

In Justizvollzugsanstalten benötigen Besucher sowie nicht geimpfte und nicht genesene Beschäftigte jeweils tagesaktuelle negative Schnelltests.

Maskenpflicht und Testnachweis am Arbeitsplatz

Die Pflicht zum Tragen einer medizinischen Gesichtsmaske besteht für Beschäftigte in Arztpraxen, Einrichtungen für ambulantes Operieren, Vorsorgeeinrichtungen (in denen eine den Krankenhäusern vergleichbare medizinische Versorgung erfolgt), Dialyseeinrichtungen, Tageskliniken, Rettungsdiensten.

Beschäftigte in Einrichtungen, die vulnerable Personengruppen betreuen dürfen diese Einrichtungen außerdem grundsätzlich nur bei Vorlage eines negativen Testnachweises betreten. Geimpfte oder genesene Beschäftigte müssen weiterhin zwei Tests pro Woche erbringen, nicht geimpfte oder genesene Beschäftigte drei Tests pro Woche. Dabei sind Selbsttests ohne Aufsicht für geimpfte oder genesene Beschäftigte erlaubt.

Die Entscheidung über erforderliche Maßnahmen, insbesondere eine Maskenpflicht, treffen die Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber eigenverantwortlich im Rahmen der Gefährdungsbeurteilung.

Der Bürgerbeauftragte der Bayerischen Staatsregierung informiert auf seiner Webseite über die  geltenden Regelungen in den einzelnen Bereichen. Die 17. Bayerische Infektionsschutzmaßnahmenverordnung finden Sie auf Bayern.Recht, einer Webseite der Bayerischen Staatskanzlei.

Umfassende Informationen zu den aktuellen Regelungen finden Sie auch auf der Webseite des Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege.

Der Besucherstopp in den Krankenhäusern Weilheim und Schongau ist ab dem 09. November 2022 wieder aufgehoben. Für den maximal einstündigen Besuch ist ein zertifizierter tagesaktueller negativer Schnelltest (nicht älter als 24 Stunden) oder ein  negativer PCR-Test (nicht älter als 48 Stunden) mitzubringen.

Unsere ausländischen Mitbürgerinnen und Mitbürger finden Informationen zudem in mehreren Sprachen auf der Webseite des Ethno-Medizinischen Zentrums e.V.

Aktuelle Informationen zum Thema erhalten Sie außerdem auf der Webseite der Beauftragten der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration.

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Telefon 0881 682-0
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