Schätze aus dem Depot (22): Die Weilheimer Zeichnungsschule

Porträt des Bindo Altovit Bild: Augustin Schmidtner, Porträt des Bindo Altoviti nach einem Gemälde Raffaels

Ort: Stadtmuseum Weilheim i.OB
Datum: 08.07.2020 bis 22.07.2020
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Um das Gewerbe im Königreich Bayern zu fördern, war man ab dem Ende des 18. Jahrhunderts darum bemüht, in allen Städten Zeichenschulen einzurichten. Dort sollten die Schüler die Grundlagen von Perspektive, Proportionen und Zeichentechniken erlernen, die ihnen in ihren späteren Berufen als Zimmermann, Goldschmied, Schreiner, Baumeister etc. von Nutzen sein konnten.

Auch in Weilheim wurde 1833 eine solche Zeichenschule eingerichtet. Nach der Eröffnung der Schule hatte man allerdings zuerst einige Probleme geeignete Lehrer zu finden. Erst 1834 konnte mit dem ehemaligen königlichen Baukondukteur Matthäus Hörl ein Zeichenlehrer verpflichtet werden, der die Schule über mehrer Jahre hinweg leitete. 1839 übernahm der Maler Anton Baur die Stelle des Zeichenlehrers und 1853 folgte ihm der Maler und Lithograf Anton Lehning nach. Im letzten Drittel des 19. Jahrhunderts ging die Zeichnungsschule dann wohl im Angebot der „Real- und gewerblichen Fortbildungsschule“ auf, in der ab 1878 der Lehrer Ulrich Frank Zeichenunterricht gab.

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