Die Zahl der Hitzetage mit Temperaturen über 30 Grad nimmt seit Jahren zu. Schon mit einfachen Maßnahmen lässt sich die Sommerhitze in Wohnungen und Häusern deutlich reduzieren.
Die Stadt Weilheim informiert in Kooperation mit der Verbraucherzentrale Bayerninformiert individuell und unabhängig zum effizienten Hitzeschutz. Für einen Eigenanteil von 40 Euro erhalten Hauseigentümer eine umfassende Vor-Ort-Beratung ihrer Immobilie, für Mietwohnungen ist die Beratung gratis. Tipps zum Hitzeschutz erhalten alle Verbraucher auch kostenfrei in den Beratungsstellen oder bei einer telefonischen Beratung.
Fünf Tipps gegen Sommerhitze
- Richtig lüften: Hitze aussperren statt hereinlassen: Fenster und Türen sollten tagsüber möglichst geschlossen bleiben. Gelüftet wird am besten abends, nachts oder früh morgens, also dann, wenn es draußen kühler ist als in der Wohnung. Besonders wirksam ist es, nachts mehrere Stunden querzulüften.
- Sonnenschutz konsequent nutzen – idealerweise von außen: Der größte Teil der Hitze gelangt über die Fenster in die Wohnung. Rollläden oder Raffstores an der Außenseite der Fenster schützen am besten. Sie halten die Sonnenstrahlen ab, bevor sie die Fensterscheiben aufheizen. In Mietwohnungen können helle, reflektierende Innenrollos eine Alternative sein. Sie sind günstig und schnell angebracht.
- Dachgeschoss besonders schützen: Dachgeschosswohnungen heizen sich bei Hitzewellen besonders stark auf. Eine gute Dämmung schützt nicht nur im Winter vor Kälte, sondern auch im Sommer vor Hitze. Wer ein Haus saniert, sollte den Schutz vor Sommerhitze deshalb von Anfang an einplanen.
- Zusätzliche Wärmequellen reduzieren: Fernseher, Computer oder Drucker erzeugen zusätzlich Wärme. Wer elektrische Geräte komplett ausschaltet statt sie im Stand-by laufen zu lassen, senkt die Raumtemperatur und spart gleichzeitig Strom.
- Technische Lösungen gezielt einsetzen: Ventilatoren verbrauchen wenig Strom und bewegen die Luft im Raum. Dadurch fühlt sich die Raumtemperatur angenehmer an. Klimageräte dagegen sind teuer in der Anschaffung und im Betrieb. Auch Luft-Luft-Wärmepumpen können Räume kühlen. Wer eine technische Lösung plant, sollte sich unabhängig beraten lassen.
Weitere Infos finden Sie auf der Webseite der Verbraucherzentrale oder unter der kostenfreien Hotline-Nummer 0800 – 809 802 400. Die Beratung wird vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie gefördert.
