4.14.1. Bereich „Obdachlose“

Im Jahr 2020 wurden 8 Personen neu eingewiesen, 2021 waren es 16 Personen.

Zum Stichtag 31.12.2020 lebten 6 Bewohner in der Obdachlosenunterkunft Töllern 3 und 3 Bewohner in der Kanalstr. 3. Am 31.12.2021 waren es 9 Personen in Töllern 3 und 5 Personen in der Kanalstr.3, 4 Personen in der Oberen Stadt 28.

Im Corona-Jahr 2020 wurde die Unterbringung akut Obdachloser zu einem großen Problem, da zum Beispiel Haftentlassene wegen Aufnahmestopps in Gemeinschaftseinrichtungen nicht aufgenommen wurden. Man stand vor der Frage, was wiegt schwerer oder was ist wichtiger? Das Recht auf Unterbringung und Schutz vor Kälte und Tod oder nimmt man die Erkrankung neuer oder vorhandener Bewohner in Kauf? Des Weiteren zeigte sich, dass die Zutrittsverbote für Fremde wiederholt missachtet wurden und eine ständige Überwachung durch den Hausmeister nicht möglich ist. Auch 2020 waren aus den verschiedensten Gründen wieder Ausweisungen erforderlich, um den inneren Frieden zu sichern. Im zweiten Corona-Jahr 2021 war die Situation weiterhin sehr schwierig. Auch hier kam es aus den verschiedensten Gründen zu Ausweisungen.

2020 waren 10 Zwangsräumungen mit 11 Betroffenen angesetzt, 2021 betraf es bei 11 angesetzten Zwangsräumungen 23 Personen. Durch den oft sehr zeitintensiven Einsatz der Fachstelle zur Vermeidung von Obdachlosigkeit konnten mindestens 8 Zwangsräumungen abgewendet und die eine oder andere Notunterbringung durch die Stadtverwaltung vermieden werden.

4.14.2. Bereich „Rente“

Insgesamt durchgelaufene Anträge im Jahr 2021: 295 (2020: 176)

Rentenantragsaufnahmen

  • Altersrenten im Jahr 2021: 137 (2020: 98)
  • Erwerbsminderungsrenten im Jahr 2021: 33 (2020: 18)
  • Hinterbliebenenrenten im Jahr 2021: 75 (2020: 63)

Rentenberatungen

  • Kontenklärungsanträge im Jahr 2021: 50 (2020: 52)
  • Rentenberatungen gesamt im Jahr 2021: 900 (2020: 950)

4.14.3. Bereich „Sozialwohnungen“

a) Zeitraum 01.01. bis 31.12.2020

  • Anträge gesamt: 296
  • Vormerkungen am 31.12.2020: 174
  • erledigt: 122
  • Deutsche Staatsangehörige: 145
  • Ausländische Staatsangehörige: 151

Wohnungsvergaben gesamt: 30

davon

  • 1-Zimmer-Wohnungen: 6
  • 2-Zimmer-Wohnungen: 14
  • 3-Zimmer-Wohnungen: 7
  • 4-Zimmer-Wohnungen: 3
  • 5-Zimmer-Wohnungen: 0

b) Zeitraum 01.01. bis 31.12.2021

  • Anträge gesamt: 302
  • Vormerkungen am 31.12.2020: 297
  • erledigt: 107
  • Deutsche Staatsangehörige: 192
  • Ausländische Staatsangehörige: 105

Wohnungsvergaben gesamt: 15

davon

  • 1-Zimmer-Wohnungen: 2
  • 2-Zimmer-Wohnungen: 5
  • 3-Zimmer-Wohnungen: 7
  • 4-Zimmer-Wohnungen: 1
  • 5-Zimmer-Wohnungen: 0

4.14.4. Aussichten für 2022

30 Wohnungszuweisungen führten im Jahr 2020 zu keiner wirksamen Entlastung auf dem sozialen Wohnungsmarkt. Trotzdem warteten am 01. Januar 2021 immer noch 174 Personen / Familien auf eine Wohnung. Wegen der Corona-Pandemie waren Wohnungsbesichtigungen zum Teil nicht möglich und führten zu einem Vergaberückstau. 2020 kam es zu spürbar mehr Eigenbedarfskündigungen, die in der Regel mit hohem Zeitdruck für die Wohnungsbewerber verbunden sind.

Im Jahr 2021 konnten nur 15 Wohnungszuweisungen erfolgen. Deshalb warteten am 01.01.2022 noch 194 Personen / Familien auf eine Wohnung. Durch die Corona-Pandemie fanden weiterhin nur sehr wenige Wohnungsbesichtigungen statt. Außerdem kam es zusätzlich durch den allgemeinen Mangel an Handwerkerfachkräften zu einem noch stärkeren Vergaberückstau. Die Wohnungen standen deshalb oft sehr lange leer, da sie nicht renoviert werden konnten.

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